Was Corona und Nordkorea gemeinsam haben und wie ein Friseur über die amerikanischen Wahlen entscheidet

Nun, wo endlich ein Heilmittel gegen Corona entdeckt wurde, beruhigt sich die Lage ja langsam wieder. Ehrlich gesagt hätte ich mir nicht gedacht, dass sich Corona so einfach heilen lässt, aber gut, mich freut es natürlich. War gestern schon im Drogeriemarkt und habe mir Desinfektionsmittel und Einwegspritzen gekauft, werde das gleich heute Abend meinen Venen zu Gemüte führen. Vielleicht bekomme ich dann als Nebeneffekt ebenfalls eine so schöne Hautfarbe wie Trump, ich hoffe darauf.

Nachdem ich letztens auch schon das große Mysterium aufgeklärt habe, wer nun eigentlich hinter Corona steckt, gilt es nun, ein neues Mysterium aufzuklären. Auch wenn man es nicht glauben mag, aber der allseits, zumindest bei seinem Volk, wenn man den gestellten Aufnahmen glauben mag, beliebte Rocket-Man Kim Jong-Un ist verschwunden. Zumindest vermuten das einige Medien, nachdem nun seine Schwester mehr in den Vordergrund tritt. Aber die politischen Auswirkungen dahinter interessieren mich eigentlich nicht, viel eher interessiert mich, ob er wirklich verschwunden ist oder nicht. Genau dieses Mysterium versuche ich aufzuklären, und ich werde nicht eher ruhen, bis ich Kim gefunden habe. Also spiele ich jetzt eine neue Runde „Where is Waldo?“. Oh, sorry, meinte natürlich „Where is Kim?“.

Natürlich habe ich dazu auch bereits viele Theorien im Internet gefunden, wobei ich ehrlich gestehen muss, die meisten davon sind absolut schwachsinnig. So glaube ich nicht, dass er bereits verstorben ist und seine Offiziere seine Leiche wie eine Marionette bewegen. Derartigen Schwachsinn kann ich natürlich nicht ernstnehmen. Vorallem, wo es doch so offensichtlich ist, was wirklich passiert ist.

Trump hatte seine Finger im Spiel. Unsere Lieblingsente ohne Hosen hat sich dazu entschlossen, seinen guten Freund in die USA zu holen. Da Trump sich seit Jahren bemüht, Amerika in sämtlichen Rankings nach unten zu bringen, es aber nie geschafft hat, Nordkorea auf der Liste der schlimmsten Länder der Welt zu überholen, hat er sich nun eben professionelle Hilfe geholt. Der Einzige, der es schaffen könnte, Nordkorea zu überholen, ist Nordkorea selbst. Daher ist Kim Jong-Un jetzt offensichtlich zu Trumps Berater geworden.

Das ist natürlich für alle Amerikaner eine gute Nachricht, da nun vielleicht endlich so etwas wie ein funktionierendes Gesundheitssystem eingeführt wird. Über das bisherige System wurde ja sogar schon vom deutschen Gesundheitsminister gelacht, nun wird es also Zeit, dies zu ändern. Niemand soll mehr über Amerika lachen dürfen, auch die Zäune rund um Amerika sollen immer höher werden. Dafür wird Trump nun von Kim unterstützt. Hat man je einen Nordkoreaner über das dortige Gesundheitssystem lachen hören? Nein, eben nicht. Auch die Mauern dort sind funktionsfähig, zumindest entkommen nur sehr selten Leute. Beides spricht dafür, dass Kim wohl DER Experte weit und breit für diese Themen ist. Und da der orangefarbene Mann sich nur die Besten der Besten als Berater holt, hat er nun eben Kim Jong-Un zu sich geholt.

Der Wahlgewinner steht bereits fest

Da ja im Herbst Wahlen in Amerika sind, erhofft sich Trump dadurch einen Vorteil. Kim wurde ja noch nie abgewählt, er weiß also, wie man Wahlen verhindert, sorry, ich meinte natürlich gewinnt. Kim weiß natürlich wie man Wahlen gewinnt. So stimmt der Satz. Die Republikaner wollen die Wahl unbedingt gewinnen, aber das wollen auch die Demokraten. Daher haben sie sich auf die Suche nach dem perfekten Kandidaten gemacht und wollen nun Trump mit seinen eigenen Waffen schlagen.

Trump ist ein frauenverachtender Mensch? Das ist doch noch gar nichts, unser Kandidat wurde von vielen Frauen der Vergewaltigung beschuldigt.

Trump wirkt in Reden oft verwirrt und antwortet nicht auf Fragen? Das ist doch noch gar nichts, unser Kandidat unterbricht seine Sätze oft mittendrin und wirkt dement.

Trump hat keine Ahnung wie die Wirtschaft funktioniert? Das ist doch noch gar nichts, unser Kandidat war schon immer Berufspolitiker.

So oder so ähnlich müssen die Überlegungen im Hauptquartier der Demokraten in letzter Zeit abgelaufen sein, anders lässt sich die Kandidatur von Joe Biden nicht erklären. Allerdings bringt das alles nichts, denn Trump wird auch dieses Mal gewinnen und erneut Präsident werden. Man kann das Original nicht mit einer Kopie bezwingen, auch wenn die Kopie fast genauso schlimm wie das Original ist. Vorallem, da Trump eine Geheimwaffe hat, die Biden nicht hat. Seinen Friseur.

Trump wurde eindeutig nur wegen seiner unglaublich anmutenden Frisur gewählt. Jeder, der diese gottgleiche Erscheinung auf Donalds Haupt sieht, erzittert vor Hochachtung und Demut und weiß sofort, hier steht ein Mann voll Selbstbewusstsein. Niemand, der nicht völlig von sich selbst überzeugt ist, würde sonst so außer Haus gehen. Genau das wollen die Amerikaner auch, sie sehnen sich nach einem starken Führer, der das Land, einem großen Kreuzfahrtschiff gleich, durch die ach so schwierigen Zeiten steuert. Der geschickt jedem Eisberg ausweicht und der dafür sorgt, dass die Party niemals aufhört. Die Party soll, gleich den Mauern, übrigens von den Anderen bezahlt werden. Wer „die Anderen“ sind, weiß niemand so genau, vielleicht meint er die Mexikaner, vielleicht auch die Chinesen. Oder die Nazis, die sich in Neuschwabenland verstecken, wer weiß das schon. Wichtig ist nur, dass „die Anderen“ dafür bezahlen.

Wenn die Demokraten also wirklich wollen, dass ihr Kandidat gewählt wird, sollten sie nach Trumps Friseur Ausschau halten. Sie sollten dafür denselben Trupp schicken, der auch Kim aus Nordkorea geschmuggelt hat. Wer einen übergewichtigen Diktator aus seinem eigenen Land bringen kann, ohne dass es jemand bemerkt, sollte es auch schaffen, einen blinden Friseur ohne Hände zu finden. Davon kann es ja nicht besonders viele geben in Amerika. Das Einzige, was in Amerika noch seltener ist, sind geeignete Kandidaten für das Amt des Präsidenten.

About Shanti

mag lange, sehr verschachtelte Texte, die intelligent klingen sollen. Gelingt ihm allerdings nicht immer. Also, dass die Sätze intelligent klingen. Wenn er nicht gerade dabei ist, verwirrende Satzkonstruktionen zu bauen, vertreibt er sich seine Zeit mit diversen Dingen wie Zocken, Lesen (es gibt tatsächlich noch Leute die Bücher lesen, man mag es kaum glauben), Serien schauen oder auch technischen Dingen, wie diesen Blog zu betreuen. Großteils verantwortlich für die Kategorie Random Stuff, da sein Hirn voll mit schwachsinnigen Ideen ist, die nach außen drängen.

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