Akame ga Kill!

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Ich dachte mir, ich schreibe auch mal über Anime. Eigentlich wäre das Naheliegend, da ich weit mehr Anime schaue als Serien. Aber irgendwie habe ich bisher noch nie daran gedacht, meine Gedanken zu einem Anime hier zu teilen. Drum habe ich mir gedacht, ich schreibe mal über einen Anime, der mir sehr gut gefallen hat. Ich weiß, dass Akame ga Kill! viele Fans, aber auch viele Hater hat. Ich gehöre aber auf jeden Fall zu den Fans 🙂

Akame ga Kill! existiert sowohl als Manga, als auch als Anime. Der Anime weicht anfangs nur leicht vom Manga ab, im weiteren Verlauf der Handlung allerdings immer mehr und das Ende ist gänzlich anders. Ich habe sowohl den Anime geschaut als auch den Manga gelesen und fand beide richtig gut.

Auf jeden Fall ist Akame ga Kill! ein sehr actionreicher Anime, der auch mit Blut und Gewalt nicht spart. Er ist allerdings kein Splatter.

Akame ga Kill! Night Raid
Tatsumi (ganz links) und die Mitglieder von Night Raid, den freundlichen Assassinen aus der Nachbarschaft 🙂

Worum gehts bei Akame ga Kill!?

In Akame ga Kill! geht es um Tatsumi, der mit zwei Freunden aufbricht, um sein Dorf zu retten. Sein Dorf ist sehr arm, die Leute hungern und er hofft, in der Hauptstadt Arbeit zu finden, um viel Geld zu verdienen. Doch kaum in der Hauptstadt angekommen, merkt er, dass hier einiges falsch läuft. Recht schnell stellt sich heraus, dass die Elite absolut korrupt ist und ein kleiner Trupp aus Attentätern, Night Raid genannt, sich zum Ziel gesetzt hat, diese Leute zu beseitigen. Er schließt sich Night Raid an will mithelfen, das Land von der Korruption zu befreien.

Als Mitglied von Night Raid lernt er natürlich auch die anderen Charaktere kennen, unter anderem auch die namensgebende Akame. Hier alle Figuren aufzulisten würde wohl den Rahmen sprengen, aber sie alle haben Persönlichkeit und sind sympathisch. Sie alle haben allerdings auch Schwächen und Akame ga Kill! ist sehr gnadenlos mit den Figuren. Ich will nicht zuviel spoilern, aber es sterben regelmäßig Hauptfiguren und im Laufe der Handlung kommen auch immer neue Personen hinzu.

Die Feinde wirken anfangs sehr eindimensional. Sie sind böse, weil sie böse sind. Allerdings kommen im Laufe der Geschichte auch neue Bösewichte hinzu, die durchaus interessant sind. Nicht alle Figuren bei Akame ga Kill! sind nur böse. Sie haben eine Motivation und auch eine eigene Hintergrundgeschichte und ich habe immer wieder gemerkt, dass ich Mitleid mit Figuren empfunden habe, wenn sie sterben. Egal, ob es sich um gute oder böse Personen gehandelt hat.

Da aber immer wieder neue Figuren hinzukommen, bleibt die Charakterentwicklung bei manchen leider auf der Strecke. So passiert es immer wieder mal, dass manche Charaktere einfach langweilig sind und völlig klischeehaft daherkommen.

Viele tolle Kämpfe

Da Akame ga Kill! ein Action-Anime ist, gibt es naturgemäß viele Kämpfe. Da die Figuren (großteils) Menschen sind, gibt es in der Welt von Akame ga Kill! sogenannte Teigus. Das sind Relikte, die gewisse übermenschliche Fähigkeiten verleihen. Es kann sich um Waffen handeln, die bei der kleinste Berührung töten, aber auch um gänzlich andere Dinge, die Fähigkeiten wie Teleportation oder Hellsicht verleihen. Der Fantasie wurden hier keine Grenzen gesetzt und mit dem entsprechenden Teigu ist alles möglich.

Die Kämpfe sind meiner Meinung nach ziemlich grandios umgesetzt. Mich stört bei vielen Anime oft das Power Level. Es wird ein Charakter als unglaublich stark dargestellt und dann kommt einfach ein völlig unbekannter Räuber oder irgendein anderen dahergelaufener Typ daher und verhaut den Hauptcharakter problemlos. Soetwas stört mich immer enorm, zum Glück gibt es das bei Akame ga Kill! nicht. Man bekommt ein ungefähres Gefühl für die Stärke der einzelnen Charaktere und das trifft dann auch oft zu in den Kämpfen. Nicht nur einmal unterliegt hier auch die Seite von Night Raid, das macht die Kämpfe spannend. In schlechten Animes kommt es oft vor, dass in letzter Sekunde noch völlig unrealistisch irgendetwas völlig Schwachsinniges passiert, um den guten Charakter noch zu retten. Hier ist das nicht so, hier stirbt er dann einfach. Das mag mit Sicherheit manche Leute stören, wenn lieb gewonnen Charaktere sterben, für mich hat es aber eine enorme Spannung erzeugt. Ich konnte mir nie sicher sein, welche Figuren den Kampf überleben und von welchen ich jetzt Abscheid nehmen muss.

Mein Fazit zu Akame ga Kill!

Mir hat sowohl der Manga als auch der Anime sehr gut gefallen. Das Ende unterscheidet sich bei beiden allerdings stark, aber ich könnte hier keinen Favoriten benennen. Mir gefiel das Ende von beiden Versionen sehr gut und ich finde, es hat gut gepasst.

Die Story ist übrigens abgeschlossen, der Anime hat also ein Ende. Endlich einmal kein Anime mit offenem Ende, bei dem man ewig darauf wartet, dass er weiter geht, wenn überhaupt (ich schaue dabei böse in Richtung No Game, No Life). Ich kann Akame ga Kill! jedem empfehlen, der auf kampflastige Anime steht, bei denen die Kämpfe nicht vorhersehbar sind. Allerdings ist das häufige Sterben von liebgewonnen Charakteren sicher nicht für jeden geeignet.

Von mir bekommt Akame ga Kill!

8 von 10 Korruptionspunkten

About Shanti

mag lange, sehr verschachtelte Texte, die intelligent klingen sollen. Gelingt ihm allerdings nicht immer. Also, dass die Sätze intelligent klingen. Wenn er nicht gerade dabei ist, verwirrende Satzkonstruktionen zu bauen, vertreibt er sich seine Zeit mit diversen Dingen wie Zocken, Lesen (es gibt tatsächlich noch Leute die Bücher lesen, man mag es kaum glauben), Serien schauen oder auch technischen Dingen, wie diesen Blog zu betreuen. Großteils verantwortlich für die Kategorie Random Stuff, da sein Hirn voll mit schwachsinnigen Ideen ist, die nach außen drängen.

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