Arifureta Shokugyou de Sekai Saikyou

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Gut, ich gebs zu. Der Name dieses Anime ist absolut unaussprechlich. Zumindest in Deutsch ist Arifureta Shokugyou de Sekai Saikyou einfach etwas lang und unaussprechlich. Auf Deutsch heißt er übrigens Arifureta – Der Kampf zurück in meine Welt. Der Anime basiert auf einer Light-Novel und es gibt davon ebenfalls eine Manga-Adaption, diese habe ich beide allerdings nicht gelesen. Ich kann also nur über den Anime schreiben 🙂

Dieser beeinhaltet übrigens 13 Episoden und, wie so oft bei Anime üblich, hört er mittendrin auf. Eine weitere Season wurde angekündigt, wann diese erscheint ist allerdings fraglich.

Den Manga könnt ihr übrigens direkt hier bestellen.

Die Story von Arifureta Shokugyou de Sekai Saikyou

Unsere Hauptfigur Hajime Nagumo wird mit seiner gesamten Schulklasse in einer alternative Welt katapultiert. Warum und Wieso? Das weiß niemand so genau und wird auch nicht erklärt. Aber gut, dass ist bei Isekai ja oft so. In der neuen Welt hat jeder Mensch einen Job, der ihm besondere Fähigkeiten verleiht. Leider hat unser Protagonist die Arschkarte gezogen und eine eher nutzlose Fähigkeit erhalten. Er kann feste Gegenstände umwandeln und zum Beispiel aus dem Boden eine Mauer erscheinen lassen. Klingt zwar nicht so schlecht, aber im Vergleich zu seinen Schulkameraden wird Nagumos Fähigkeit als nutzlos dargestellt. Allerdings bin der Meinung, dass man mit kreativen Ideen durchaus etwas aus seiner Fähigkeit machen hätte können. Doch dies bleibt leider auf der Strecke und spielt eigentlich nur eine untergeordnete Rolle, da Nagumo schon bald neue Fähigkeiten erhält.

In dieser neuen Welt namens Tortus kämpfen die Menschen ums Überleben. Sie werden ständig von Monstern angegriffen und zusätzlich gibt es auch noch ein großes Labyrinth mit vielen Ebenen nach unten. Die Schüler helfen der Bevölkerung bei der Erforschung dieses Dungeons, doch dieser ist mit allerlei Monstern und Fallen gespickt. Direkt zu Beginn von Arifureta Shokugyou de Sekai Saikyou trifft die Gruppe auch direkt auf ein unheimlich starkes Monster und Nagumo setzt heldenhaft sein Leben auf das Spiel, um seine Freunde zu retten. Doch leider fällt er beim Kampf mit dem Ungetüm von einer Brücke und stürzt zu Tode.

Seine Freunde glauben alle, dass er tot ist und sind traurig darüber. Doch in Wahrheit ist Nagumo schwer verwundet, aber noch am Leben. Dem Tode nahe bezwingt er ein Monster und isst das rohe Fleisch der Bestie, um überleben zu können. Dadurch verwandelt er sich allerdings und aus dem nutzlosen Nagumo wird der allmächtige Nagumo. Er beschließt, aus dem Dungeon zu entkommen und Rache zu üben. Denn er ist nicht im Kampf gegen das Monster nach unten gefallen, sondern er wurde verraten. Einer aus seiner Gruppe hat ihm den Sturz mittels Magie eingebrockt.

Auf seinem Weg aus dem Dungeon trifft er ein junges Mädchen namens Yue, dass hier eingesperrt wurde. Als er sie befreit, stellt sich heraus, dass diese in Wahrheit ein mächtiger Vampir ist und sie schließt sich unserem Helden an. Gemeinsam brechen die beiden auf, um das Rätsel des Labyrinths zu lösen und Rache zu üben.

Arifureta Shokugyou de Sekai Saikyou Nagumo und
Nagumo und Yue

Nagumos Harem

Wie leider bei vielen Anime üblich, bekommt auch bei Arifureta Shokugyou de Sekai Saikyou unser Hauptdarsteller einen Harem. Im Laufe des Anime schließen sich allerlei weitere Mädchen und Frauen seiner Gruppe an und verehren ihn. Soweit so gut, soweit so gewöhnlich. Das Besondere hier ist allerdings, dass er seiner Vampirdame treu bleibt und sich sogar eine Beziehung zwischen den beiden entwickelt. Die anderen Damen sind zwar eifersüchtig, aber peinliche Situationen, in die Nagumo durch Pech gerät und seine Holde dadurch verärgert bleiben zum Glück aus.

Meiner Meinung nach hätte es seinen Harem allerdings nicht gebraucht, die zusätzlichen Charaktere sorgen nicht unbedingt für Tiefgang und sind auch eher klischeehaft dargestellt. Schade, hier hätte der Anime durchaus mehr Potential gehabt. Besonders eine gewisse Hasendame sorgt für allerlei Slapstick-Momente, die es absolut nicht gebraucht hätte. Generell fängt der Anime etwas düster an, dies verliert sich aber im Laufe der Folgen und er wird lustiger. Das passt aber überhaupt nicht und die Macher hätten sich diesen erzwungenen Humor sparen können. Speziell bei einem Kampf mit einem Drachen gibt es hier einen Moment, bei dem ich mit einem absoluten WTF Gesicht vorm Bildschirm saß. Jeder, der Arifureta Shokugyou de Sekai Saikyou schon gesehen hat, wird wissen was ich meine.

Peinliche Animationen

Die Animationen sind bei Arifureta Shokugyou de Sekai Saikyou eher durchschnittlich, teilweise sogar richtig schlecht gemacht. In einer späteren Folge kommt ein Drache vor, genau der, den ich oben schon erwähnt habe. Nicht nur die ganze Szene ist völlig bescheuert, auch das CGI ist unglaublich schlecht gemacht. Man merkt aber auch bereits bei der ersten Folge, dass hier nicht unbedingt mit großen Geschützen aufgefahren wurde und die Animationen recht schlicht und teilweise sogar schlecht sind. Hier kann absolut nicht gepunktet werden.

Die Musik und Synchronsprecher sind ok, nichts, was einem hängen bleibt, aber auch nicht so unterdurchschnittlich wie die Animationen.

Trotz allem mochte ich den Anime

Die Story ist ok, die Charaktere haben nicht unbedingt viel Tiefgang und die Animationen sind manchmal echt scheisse. Eigentlich ist Arifureta Shokugyou de Sekai Saikyou ziemlich schlecht, aber irgendwie mochte ich ihn. Mir gefiel der Aufstieg von Nagumo von ganz unten auf der Hackordnung zum mächtigen Krieger echt gut. Ich muss gestehen, ich bin generell ein Fan von Isekai und mag übermächtige Helden. Viele Anime haben oft einen sehr weinerlichen Hauptcharakter, der ständig nur rumheult. Hier gab es das genaue Gegenteil zu sehen und ich fand die Grausamkeit, die Nagumo teilweise an den Tag legt, durchaus erfrischend. Trotz allem hat mir Arifureta Shokugyou de Sekai Saikyou also recht gut gefallen und ich werde mir auch die zweite Staffel ansehen, wenn diese erscheint. Falls ihr also auch auf Anime mit übermächtigen Charakteren steht, sollte ihr ihm eine Chance geben. Für alle anderen heißt es allerdings: Finger weg!

4 von 10 Jobpunkten

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About Shanti

mag lange, sehr verschachtelte Texte, die intelligent klingen sollen. Gelingt ihm allerdings nicht immer. Also, dass die Sätze intelligent klingen. Wenn er nicht gerade dabei ist, verwirrende Satzkonstruktionen zu bauen, vertreibt er sich seine Zeit mit diversen Dingen wie Zocken, Lesen (es gibt tatsächlich noch Leute die Bücher lesen, man mag es kaum glauben), Serien schauen oder auch technischen Dingen, wie diesen Blog zu betreuen. Großteils verantwortlich für die Kategorie Random Stuff, da sein Hirn voll mit schwachsinnigen Ideen ist, die nach außen drängen.

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